Der Aufbau deiner Webseite, um sie in einen Verkäufer zu verwandeln

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Aufbau einer Webseite

Aufbau einer Webseite

Flirte mit mir und heirate mich! Und bevor du dich schon am Anfang wunderst, so umschreibe ich das Ziel deiner Webseite: biete kostenlosen Mehrwert, um mit deinen Besuchern und Interessenten zu flirten, damit sie dich später heiraten, sprich deine Angebote kaufen. Wie dein erstes Date mit deinem Webseiten-Besucher nicht in die Hose geht, erfährst du in diesem Blog-Beitrag. Ich erkläre dir, wie du deine Webseite für die Kundengewinnung optimierst, was eine gute Webseite auszeichnet und was der Auslöser ist, damit du mehr Anfragen generierst und Verkäufe erzielst.

Für jede Marketing-Kampagne, die du aufsetzt, ist deine Webseite das Fundament. Wenn das Fundament nicht passt, sind Kampagnen kostspielig und du erreichst nicht deine gesteckten Ziele. Ich gehe dabei von einer klassischen Firmenwebseite aus. Die wichtigsten Seiten sind Startseite, Über uns, Leistungen, Kontakt. Die Inhalte einer Firmenwebseite werden selten aktualisiert. Um regelmäßig hochwertige Inhalte im Zuge des Content Marketing deinen Interessenten zugänglich zu machen, empfiehlt sich die Einbindung eines Blogs. Für die Kommunikation mit deinen Interessenten setzt du E-Mail-Marketing ein und eine E-Mail-Liste baust du dir mit passenden Landingpages sowie einem kostenlosen Angebot auf.

Aufbau deiner Webseite: Was eine gute Webseite auszeichnet

Kurz gesagt: sie generiert Leads und erzielt Verkäufe. Flirten und heiraten! Irgendwie logisch, oder? Und diese Elemente, sofern richtig eingesetzt, tragen zum Webseitenerfolg maßgeblich bei:

Element 1: der Titel und der Untertitel auf der Startseite (Slogan)

Mache einem Besucher deiner Webseite innerhalb weniger Sekunden klar, wobei du ihn unterstützen kannst. Das realisierst du mit dem Titel und dem Untertitel deiner Webseite. Hier eine kleine Formulierungshilfe:

Ich helfe/ unterstütze + Zielgruppe + Problem der Zielgruppe + Lösung des Problems.

Die Lösung des Problems, also wie du hilfst, ist manchmal schwierig im Titel zu platzieren. Deshalb kannst du die Lösung des Problems auch im Untertitel beschreiben.

Ein Beispiel: Als externer Partner unterstützen wir KMU bei allen rechtlichen
Herausforderungen zum Datenschutz und der DSGVO. (Titel)
externer Datenschutzbeauftragter. Mitarbeiterschulungen zum
Datenschutz. rechtliche Beratung (Untertitel)

Durch die Kombination aus Titel und Untertitel entwickelst du deinen persönlichen Slogan.

Element 2: die Handlungsaufforderung auf der Startseite

Nachdem ein Webseiten-Besucher verstanden hat, wobei du ihn unterstützen kannst (Titel + Untertitel), bekommt er nun die nächste, logische Handlung vorgeben. Harmonieren dein Slogan und deine Handlungsaufforderung gut, wirst du deutlich mehr Kunden gewinnen. Welche Handlung du vom Besucher fordern sollst, liegt auf der Hand: die Handlung, die deinem Besucher am besten hilft und dir Umsatz bringt. Fordere deinen Besucher auf, deine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Platziere den Button direkt unterhalb deines Slogans, oben im Menü (Leistungen) und im Inhaltsbereich deiner Startseite. Dieser Button sollte nach Möglichkeit an jeder Stelle gleich aussehen.

Element 3: die Startseite

Warum landet ein Besucher auf deiner Webseite? Ganz einfach: er sucht nach einer Lösung für sein Problem und möchte genau das zu jeder Zeit gespiegelt bekommen: was ist für ihn drin, wie kannst du sein Problem lösen? Das ist es, was du dem Besucher auf deiner Startseite bietest. Eine ansprechende Startseite lädt den Besucher ein, mehr über dich und dein Angebot zu erfahren und so den nächsten Schritt gemeinsam mit dir zu gehen.

Element 4: die Leistungsübersicht

Der Besucher braucht einen schnellen Weg, um dich und deine Leistungen zu buchen. Das ist es, was du ihm auf dieser Seite bietest. Beschreibe deine Produkte und Dienstleistungen verständlich und kurz. Konzentriere dich dabei immer auf die Probleme, die deine Produkte und Dienstleistungen lösen.

Element 5: die Navigationsstruktur

Der Dreh- und Angelpunkt deiner Webseite ist die Navigationsstruktur. Gestalte die Hauptnavigation (Menü) auf jeder Seite einheitlich, setze sie an prominenter Stelle und lasse sie immer an der gleichen Stelle erscheinen. Alles andere hat katastrophale Auswirkungen auf die Nutzerfreundlichkeit. Dein Besucher möchte zu jeder Zeit wissen, wo er sich befindet und wie er wieder zur vorherigen oder zur nächsten Seite gelangt. Standardmäßig befindet sich die Hauptnavigation horizontal unterhalb des Kopfbereichs der Webseite. Bitte überfrachte dein Hauptmenü nicht. Solltest du viele Navigationspunkte haben, bringe diese in einem Drop-Down-Menü unter der entsprechenden Hauptnavigation unter.

Element 6: klare Struktur

Eine Webseite besteht grob aus drei Teilen: Header (oben), Body (Inhalte), Footer (unten).  Deinem Besucher kommt es sehr entgegen, wenn das Seiten-Layout in seiner Grundstruktur immer gleich ist und einer konstanten Farbgebung (CI) folgt. Das Firmenlogo hinterlegst du im Header links oder mittig und mit einem Klick darauf erreicht der Besucher von jeder Seite aus die Startseite deiner Webseite.

Element 7: hochwertige Inhalte

Um regelmäßig hochwertige Inhalte zu veröffentlichen, bindest du in deine Firmenwebseite einen Blog ein. Durch regelmäßige Veröffentlichungen belohnst du dich mit einer hohen Sichtbarkeit bei Google. Du gewinnst nicht nur neue Kunden, sondern nutzt dieses Potenzial gleichermaßen für eine gute Kundenbindung. Konzentriere dich auch hier auf die Probleme deiner Besucher, die du mit deinem Angebot löst. Biete deinen Besuchern in den Blog-Beiträgen inhaltliche Upgrades (Checkliste, Video, E-Mail-Kurs) für zusätzlichen Mehrwert an. Tausche dafür deinen Mehrwert gegen die E-Mail-Adresse des Besuchers.

Element 8: die Ladezeit

Die Ladezeit für deine Webseite sollte deutlich unter zwei Sekunden liegen, damit du keine Interessenten verlierst. Sorge also für eine gute Ladezeit deiner Webseite.

Element 9: der Feldtest

Nachdem deine Webseite erstellt ist, bitte eine Person, die wenig bis gar nicht mit deinen Angeboten vertraut ist, deine Webseite anzusehen und in deinen Inhalten zu navigieren. Die Maßgabe von dir: Sind meine Inhalte verständlich? Kommt ein Besucher ohne Umwege zum Ziel (=Kauf deines Angebots)? Dieser Feldtest unter realen Bedingungen mit einer neutralen Person ist wichtig und du wirst Dinge erfahren, die dich überraschen und dich dein Konzept nochmals überdenken lassen.

Eine positive Einstellung zu lösbaren Problemen ist bereits der halbe Erfolg.
Ernst Ferstl, österreichischer Schriftsteller

Flirten mit kostenlosen Angeboten

Ich werde immer wieder gefragt, weshalb kostenlose Angebote so wichtig sind und stoße auf Aussagen wie diese: “Jede Leistung hat seinen Preis!” Im Grunde völlig richtig bewertet. Kommt jedoch ein Besucher zum ersten Mal auf deine Webseite, hat also sein erstes Date mit dir und deinem Angebot, ist es wie beim Flirten. Du machst nicht gleich beim ersten Date einen Heiratsantrag. Biete deinem Besucher die Möglichkeit, dich, deine Arbeitsweise und dein Angebot unverbindlich kennen zu lernen. Dabei helfen dir kostenlose Angebote, die am Problem deines Besuchers orientiert sind und entsprechende Lösungen aufzeigen. Gerade in beratenden Berufen ist es wichtig, dass die Chemie zwischen dir und deinem Kunden stimmt.

Gebe also deinem potenziellen Kunden (=Besucher) die Chance, dich und deine Arbeitsweise kennen zu lernen, ohne dass er dich sofort heiraten muss. Tausche dafür deine kostenlosen Mehrwerte immer gegen die E-Mail-Adresse deines Besuchers. So baust du dir eine eigene E-Mail-Liste auf, die ganz und gar dir gehört. Was du dafür benötigst? – ein kostenloses Angebot, eine Landingpage und ein E-Mail-Marketing-System.

Landingpage

Eine Landingpage ist eine Seite, auf der du deine Besucher mit genau EINEM Angebot konfrontierst. Auf dieser Seite streichst du die Menüleiste, Sidebars und alle Links, die von der Seite wegführen können, außer natürlich die rechtlich Nötigen wie Impressum, Datenschutzerklärung oder AGB. Du erstellst eine knackige Überschrift und einen ansprechenden Text. Die Landingpage enthält genau eine Handlungsaufforderung. In deinem Fall also: “Jetzt anmelden und kostenloses Angebot erhalten!” Das Ziel ist klar: Leads generieren, um im darauffolgenden Newsletter-Prozess einen Lead in einen Kunden zu verwandeln. Du verwendest die Landingpage mit deinem kostenlosen Angebot als sogenannte Leadpage.

Bietest du deinem Besucher auf der Landingpage EIN Angebot zum Kauf an, setzt du die Landingpage als Salespage ein.

<Beispiel Bild Leadpage>

Meist ist das Ziel von Marketing-Kampagnen, dass Besucher auf Landingpages landen, egal ob als Sales- oder Leadpage im Einsatz, und die von dir gewünschte Handlung ausführen. Der Erfolg deiner Marketing-Kampagnen ist messbar und du kannst bewerten, ob dein Marketing-Budget richtig eingesetzt ist, du also dein gewünschtes Ziel erreichst.

Die zweite Handlungsaufforderung auf deiner Startseite

Was bedeutet nun ein kostenloses Angebot für deine Startseite? Nun, ich möchte es dir erklären. Was eine gute Webseite auszeichnet, ist eine erste Handlungsaufforderung auf der Startseite direkt unter deinem Slogan (Titel + Untertitel). Das ist dein auffällig gestalteter Heiratsantrag beim ersten Date: „Kaufe mein Angebot!“ Nicht jeder möchte dich sofort heiraten, sondern erst einmal mit dir flirten. Dein unverbindliches Flirtangebot zum Kennenlernen platzierst du direkt unterhalb deines Heiratsantrags: „Jetzt anmelden und kostenloses Angebot erhalten!“ Dein Flirtangebot ist dabei unauffälliger gestaltet als dein Heiratsantrag.

E-Mail-Marketing

Betreibst du E-Mail-Marketing, beginnst du bereits einen Schritt vorher: bei deiner Landingpage, auf der sich deine Besucher in deinen E-Mail-Verteiler eintragen können. Die muss perfekt sein! Wenn du hier den Grundstein richtig legst, wirst du erstaunt sein, welche Resultate du mit E-Mail-Marketing erzielen kannst. Normalerweise sind ca. 95% deiner Webseiten-Besucher unwiederbringlich in den Weiten des Internets verschwunden. Du hast keine weitere Kontaktmöglichkeit mit Ihnen. Mit E-Mail-Marketing hast du die Chance, deine Webseiten-Besucher wiederkehrend zu kontaktieren, Vertrauen aufzubauen, deinen Expertenstatus zu stärken, Besucher auf Knopfdruck zu erzeugen und zu automatisieren. All das sind Faktoren die letztendlich zu höheren Kaufabschlüssen und einer stabilen Kundenbeziehung führen. Du flirtest mit deinen Interessenten, um ihnen später einen Heiratsantrag zu machen. Was du dabei nicht vergessen darfst: je größer dein E-Mail-Verteiler ist, desto unabhängiger machst du dich von anderen Traffic-Quellen. E-Mail-Marketing darf in deiner Marketingstrategie nicht fehlen und ist ein kontinuierlicher Prozess, der Feintuning bedarf.

Der rote Faden für dein Fundament

Bevor du dich in Marketing-Kampagnen stürzt, halte dich an folgenden roten Faden:

  • Baue deine Webseite so auf, dass du Leads mit kostenlosen Mehrwerten generierst und dein Angebot verkaufst.
  • Deine unwiderstehlichen Angebote bindest du über Landingpages in deine Firmenwebseite ein.
  • Integriere in deine Firmenwebseite einen Blog, um dich mit einer hohen Sichtbarkeit zu belohnen und deinen Expertenstatus auszubauen.
  • Nutze E-Mail-Marketing als Kommunikationskanal, um deine Leads in Kunden zu verwandeln.
  • Bei allem, was du tust, habe stets deinen Interessenten im Auge und löse seine Probleme mit deinen kostenlosen Mehrwerten, deinen Blog-Beiträgen, deiner Webseite und deinem E-Mail-Marketing.
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  1. Pingback: Buchvorstellung: Online-Marketing in der Praxis / Autor Benedikt Friedrich

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