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Online Kurse erstellen und anbieten

Online-Kurse erstellen leicht gemacht

Dein Coaching-, Trainings- oder Beratungspaket ist in der Offline-Welt längst geschnürt. Du hast dir über deine Angebote bereits Gedanken über die Preisstruktur und Vermarktung gemacht und gewinnst offline Kunden. Wenn du nun in die Online-Welt eintrittst, geht das Spiel von vorne los. Anfangs steht die Entscheidung, ob dein Marketing ausschließlich online Kunden für deine Offline-Angebote gewinnen soll oder ob du dein Coaching-, Trainings- bzw. Beratungsangebot komplett online betreibst und auslieferst. Im ersten Fall ist es dein Ziel mithilfe von Online-Marketing Kunden für dein Offline-Angebot zu gewinnen und im zweiten Fall machst du dir Gedanken über ein Online-Business Modell. Für beide Fälle kann es hilfreich für dich sein, Online-Kurse zu erstellen. Dieser Blogartikel widmet sich dem Thema “Online-Kurse erstellen leicht gemacht: von der Kursidee zum fertigen Produkt”.

Versuche nicht, erfolgreiche Online-Kurse zu erstellen. Stattdessen entwickle inhaltlich wertvolle und nachgefragte Online-Kurse. Der Rest kommt dann (fast) von selbst.

Online-Kurse erstellen: Bette den zu erstellenden Online-Kurs in deine Produkthierarchie ein

Je nach eben beschriebener Ausrichtung gilt es für dich anfangs, eine Produkthierarchie zu erstellen. Ich gehe davon aus, dass du deine Zielgruppe kennst. Deine Produkttreppe sollte sich am Kennen-Mögen-Vertrauen-Faktor orientieren und in etwa so aufgebaut sein: Du hast Kennenlernprodukte, die du kostenlos an Interessenten gibst, auch Freebie oder Lead-Magnet genannt. Weiterhin hast du Mögen-Produkte. Diese Produkte bauen auf den Kennenlernprodukten auf und können Online-Kurse sein, die du mit einem Preisschild versiehst. Anfangs reicht ein Online-Kurs, der ein konkretes Problem deines Wunschkunden löst, völlig aus. Die dritte Produktebene sind deine Vertrauensprodukte, quasi dein Coaching-, Trainings- oder Beratungsangebot, natürlich ebenfalls mit einem Preisschild versehen.

An deiner Produkthierarchie lässt sich schon ablesen, wie du deine Kundenreise bzw. deinen Verkaufs-Funnel gestalten solltest. Für einen Online-Kurs ist es wichtig, dass du damit ein konkretes Problem deines Wunschkunden löst. Bist du bereits in der Offline-Welt unterwegs, kennst du sicher aus Kundenanfragen ein konkretes Problem, was wieder und wieder bei deinen Kunden auftritt. Dieses Problem ist ideal, um darauf aufbauend einen Online-Kurs zu erstellen, der deinen Wunschkunden eine Lösung dazu anbietet. Dein Online-Kurs ist die Brücke vom Problem zur Lösung. Überprüfe an dieser Stelle deine Problemstellung dahingehend, dass sie ein generalisiertes Problem deiner Zielgruppe ist. Nutze dazu eine Wettbewerbsanalyse: gibt es schon Produkte, die genau dieses Problem lösen? Schau dich dafür beispielsweise bei Amazon im Bereich Ratgeber um und nutze Google als Informations- und Keyword-Quelle. Hast du genügend Indizien gesammelt und kommst zu dem Entschluss, dass du dich in einer nachgefragten Nische befindest, dann kannst du deinen Online-Kurs erstellen.

Ich halte fest:

  • Strukturiere dein komplettes Angebot mithilfe einer Produkthierarchie, anhand derer du
    die Kundenreise ableiten kannst.
  • Finde vor dem Erstellen deines Online-Kurses heraus, was deine Zielgruppe wirklich
    braucht.

Online-Kurs: Umfang

Wenn du zum ersten Mal einen Online-Kurs erstellst, dann kommt natürlich die Frage auf, wie umfangreich dieser sein sollte. Ich rate dir, ein überschaubares Maß anzusetzen. Bitte erstelle nicht ins Blaue hinein 100 Stunden Kursmaterial, auch keine 20 Stunden. Viel hilft nicht immer viel. Überfrachte deine Kunden nicht mit einem viel zu umfangreichen Inhaltsangebot. Dieser riesen Berg an “To-Do” schreckt deine Interessenten ab und sie werden nicht ins Tun kommen, um ihr konkretes Problem mithilfe deines Online-Kurses lösen zu können.

Erstelle deinen Online-Kurs aus kleinen Modulen auf Basis einer vorher definierten Online-Kursstruktur. Der zeitliche Umfang pro Modul bewegt sich in einem Rahmen von 15 bis 30 Minuten. Das ist eine Pi-mal-Daumen-Angabe, denn der Modulumfang und schlussendlich der Online-Kursumfang richten sich natürlich nach deinen Kursinhalten, die zur Problemlösung deines Wunschkunden beitragen. Auch spielt es eine Rolle, wie umfangreich du dein Kursmaterial anfangs entwickelst, ob du deinen Online-Kurs betreut oder unbetreut anbietest.

Online-Kurs: betreut oder unbetreut?

Ob du eine Begleitung für deinen Online-Kurs anbietest oder ihn als reinen Selbstlernkurs konzipierst, ist einerseits eine Frage deiner Philosophie und andererseits eine Frage, wie viel Aufwand dein Wunschkunde betreiben muss, um zu einer Problemlösung mithilfe deines Online-Kurses zu kommen. Viele Menschen wünschen sich eine Unterstützung, um von einem Ausgangspunkt zum Ziel zu kommen. Ich halte fest: je komplexer die Problemstellung, desto sinnhafter ist eine Kursbetreuung durch dich, wohl wissend, dass es autodidaktisch veranlagte Menschen gibt. Ich bin selbst einer davon. 🙂 Funktionieren kann beides.

Wenn du eine Kursbegleitung anbietest, achte darauf, dass es hinsichtlich deiner zeitlichen Auslastung machbar ist. Konzipiere anfangs keinesfalls einen betreuten Jahreskurs. Solltest du zu wenig Kunden dafür gewinnen, hängst du ein komplettes Jahr im “Absagen-oder-Durchziehen”-Dilemma. Ein maximaler betreuter Kursumfang von zwei bis drei Monaten ist hier völlig ausreichend, damit sich deine Kunden die Inhalte aneignen können und danach auch die Chance haben, ins Tun zu kommen, um ihr gewünschtes Ziel in Begleitung von dir zu erreichen.

Hier gilt: du wirst Erfahrung sammeln, wie sportlich dein Zeitplan gestrickt ist, damit deine Kunden die Kursinhalte auch in der gewünschten Zeit umsetzen können. Deine Kunden werden dich bremsen oder auf’s Gaspedal drücken. Sie werden dir mitteilen, welche Unterstützung sie benötigen. Aus deiner bisherigen Coaching-, Beratungs- und Trainingserfahrung ist dir bereits bekannt, wie dein wiederholbarer Prozess aussieht, um deine Kunden zum Erfolg zu bringen. Diesen wiederholbaren Prozess gilt es, in die Online-Welt zu übertragen.

Wie du Online-Kursinhalte erstellst

Dein Online-Kurs lebt von guten und ansprechenden Inhalten. Deine inhaltliche Aufgabe ist es, aus vielen Wegen einen auszuwählen, der das konkrete Problem deines Kunden auf vertretbar einfache Weise löst.

Nutze die ZIMOr-Struktur für deinen zu erstellenden Online-Kurs. Wende die ZIMOr-Struktur auch für deine einzelnen Module bzw. Lerneinheiten an. Beantworte dazu folgende Fragen:

Was ist das Ziel deines Online-Kurses?

  • Was können deine Kunden mithilfe des Online-Kurses erreichen? Welche konkrete
    Problemlösung bietest du?

Was sind die konkreten Inhalte deines Kurses?

  • Was ist dein inhaltlicher Fahrplan, um von einem generalisierten Kundenproblem zur Lösung zu gelangen?

Was ist die Methode, mit der du deinen Online-Kurs umsetzt?

  • Welche Methoden nutzt du, um die Kursinhalte deinen Kunden näher zu bringen (Skript, Video, Audio, Aufgaben, Übungen etc.)? Gibt es eine Betreuung deinerseits und wie sieht die aus?

Wie ist die Organisation des Online-Kurses?

  • Wie erhalten deine Kunden Online-Kurszugriff? Wann müssen Übungen, Aufgaben erledigt sein?
    Wann finden Online-Treffen (bei einer Kursbetreuung) statt? Wie sehen Feedback-Schleifen
    deinerseits aus?

Ich fasse zusammen:

  • Definiere deinen Kursumfang und teile deine Inhalte in kleine Module auf.
  • Wäge anhand des zu lösenden Kundenproblems ab, ob du einen betreuten oder
    unbetreuten Online-Kurs anbieten möchtest.
  • Verwende die ZIMOr-Struktur und beantworte die damit verbundenen Fragen.

Hinsichtlich der Technik, die zum Einsatz kommt, um deine Kursinhalte in Videoform zu packen,
gibt es viele Möglichkeiten. Empfehlen möchte ich dir Camtasia oder Screencast-O-Matic. (Ich bekomme keine Provision für diese Empfehlung. ;-)) Gerne befrage das Orakel Google nach “Screencast aufnehmen”. Ich bin sicher, du wirst fündig.

Online Kurs erstellen und anbieten Plattform

Online Kurs anbieten: Plattformen

 

Online-Kursplattform und Technik

Die Qual der Wahl für die Plattform deiner Online-Kurse ist meiner Erfahrung nach eine temporäre, denn du wirst mit einer Online-Kursplattform starten und irgendwann umsteigen, weil dir mit deinem Erfahrungszuwachs bestimmte Funktionen fehlen, du deine bisherigen technischen Prozesse über Bord wirfst und an der einen oder anderen Stelle einfach nochmal neu ansetzt. Das ist völlig normal. Also quäle dich anfangs nicht zu lange mit der Auswahl deiner Plattform, auf der du deine Online-Kurse erstellen möchtest. Ich gebe dir ein paar Überlegungen
mit auf den Weg.

Europäischer oder internationaler Plattformanbieter

Im Zuge der DSGVO kann es für dich ein entscheidendes Kriterium sein, ob du einen europäischen oder internationalen Plattformanbieter wählst. Kursplattformen aus Übersee haben meist einen weiter gefassten Funktionsumfang und sind hinsichtlich der Verkaufsprozesse ausgereifter, doch die gute Nachricht: auch mit europäischen Anbietern lässt sich sehr gut arbeiten.

Komplettlösung vs. WordPress-Plugins/ einzelne Tools

Alles aus einer Hand oder mühevolles Basteln aus einzelnen Komponenten? Diese Entscheidung musst du treffen. Sie ist auch davon abhängig, wie gut du selbst mit WordPress kannst oder ob du diesen technischen Part eh auslagern möchtest. Was dir dabei hilft? Zeichne deine Prozesse einmal genau auf. Leite anhand der technischen Prozesse deine Must-have-Kriterien für die Online-Plattform ab und definiere Nice-to-have-Kriterien. Anhand deiner Prozessstruktur und deiner Kriterien kannst du den Markt scannen. Eine Übersicht von Online-Plattformen für deine Kurse habe ich dir bereits zusammengestellt.

Kursplattform mit oder ohne eigenem Marktplatz

Auf Kursplattformen mit eigenem Marktplatz tummeln sich schon viele potenzielle Kunden. Um erste Erfahrungen mit deinem Online-Kurs und den Teilnehmern zu sammeln, sind Kursplattformen mit angeschlossenem Marktplatz eine gute Lösung. Dauerhaft rate ich dir davon ab, wenn du hinsichtlich deiner strategischen Positionierung eine eigene Marke aufbauen möchtest. Es ist nie gut, sich auf einen externen Marktplatz zu verlassen. Das besitzt Allgemeingültigkeit: verlasse dich nie auf externe Plattformen. Das ist unter anderem einer der Gründe, warum ich dir hinsichtlich deiner Vermarktung nahelege, eine eigene E-Mail-Liste mit Interessenten aufzubauen. Diese gehört dir und du bist unabhängig von anderen Traffic-Quellen.

Online-Kurse anbieten: Plattformen

Bist du Trainer, Berater oder Coach und möchtest Online-Kurse anbieten? Dann hast du dir bestimmt schon einige Gedanken gemacht, wie du Online-Kurse anbieten kannst. Im World Wide Web findet sich eine Vielzahl an Möglichkeiten mit unterschiedlichen Lösungen. Dieser Artikel wird dir behilflich sein, einen Überblick über die verschiedenen Kursplattformen zu bekommen. Für eine bessere Orientierung habe ich drei Kategorien erstellt, die dir bei der Orientierung behilflich sein werden, damit du Online-Kurse anbieten kannst und die richtige Plattform wählst.

Du bist absoluter Beginner ohne Internetpräsenz und möchtest einen Online-Kurs erstellen und anbieten

Online-Kurs Plattform: Udemy & Elopage

Die Online-Kurs Plattform Udemy

Die Online-Kurs erstellen: Plattform Udemy

Du möchtest schnell und einfach dein Wissen mit anderen teilen und erste Umsätze mit einem geringen Budgeteinsatz generieren. Bei Udemy findest du für deinen Start den geeigneten Platz. Diese Plattform für Online-Kurse stellt einen großen Markt von über 12 Millionen Kursteilnehmern weltweit dar. Gerade zu Beginn ist es auch wichtig herauszufinden, für welche Inhalte sich deine Zielgruppe interessiert. So kannst du erste Erfahrungen am Markt sammeln, ohne viel Geld für eine eigene Webseite und Nutzungsgebühren zu bezahlen.

Die Online-Kurs Plattform elopage

Die Online-Kurs erstellen: Plattform elopage

Du möchtest eine eigene Landingpage, dich aber nicht noch zusätzlich um die Vermarktung kümmern. Elopage bietet für einen erschwinglichen monatlichen Beitrag genau das an. Eine innovative Plattform mit Support und verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten. Mit diesem Tool kannst du dir selbst schnell eine Landingpage und deine Kurse erstellen. Eine ausführliche Anleitung hilft dir Schritt für Schritt bei der Erstellung. Solltest du dennoch Hilfe benötigen, steht dir das Kundeservice zur Verfügung. Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du Elopage die ersten 14 Tage kostenlos testen.

Online-Kurs Plattform: E-Shepherd

Die Online-Kurs Plattform eShepherd

Die Online-Kurs erstellen: Plattform eShepherd

Wenn du dir mit deinen selbst erstellten Kursinhalten nicht ganz sicher bist, oder Optimierungsvorschläge möchtest, bist du bei E-Shepherd in guten Händen. Diese Plattform unterstützt dich im Coaching-Business Fuß zu fassen und du kannst Online-Kurse anbieten. Das Hirten-Mentoring und die unterschiedlichen Affiliate-Varianten bieten dir gute Möglichkeiten, deine Ziele zu erreichen. Kosten entstehen für dich nur, wenn Kurse von dir laufen. Dabei kannst du zwischen zwei Lösungen mit verschiedenen Funktionen wählen.

Online-Kurs Plattform: Coachy

Die Online-Kurs Plattform Coachy

Die Online-Kurs erstellen: Plattform Coachy

Eine Plattform für Online-Kurse, die dem Modell der eigenen Webseite schon sehr nahe kommt. Die monatlichen Kosten bei Coachy sind zwar etwas höher als bei Elopage, dafür kannst du dir aber eine personalisierte Salespage anlegen. Ein eigenes Branding, Chat- und Conversion-Tool und noch weitere Features inklusive. Du kannst dich voll und ganz auf dein Business konzentrieren und die Abwicklung deiner Rechnungen und Zahlungen von Digistore24 übernehmen lassen. Daher ist eine Anbindung an Digistore24 für diese Plattform für Online-Kurse Voraussetzung.

Online-Kurs Plattform: EasyLMS

Online Kurs Plattform easy-LMS

Online Kurs erstellen: Plattform easy-LMS

Wenn du deine Kursteilnehmer mit einem Quizz oder Lernzielen motivieren möchtest, findest du deine Lösung bei EasyLMS in der Business-Variante. Diese Plattform eignet sich sehr gut für Schulungen und automatisierten Zertifizierungen. Das Learning Management System richtet sich an spezielle Branchen, wie zum Beispiel den Einzelhandel, Immobilen- und Hotelbranche.

Du hast schon erste Erfahrungen gesammelt und möchtest eine Premium-Lösung für deinen Online-Kurs

Online-Kurs Plattform: Teachable, Kajabi & Spreadmind

Diese Plattformen für Online-Kurse haben zwei Dinge gemeinsam. Sie bieten im Vergleich zu den oben genannten viel mehr Features an, verlangen allerdings auch ein höheres monatliches Budget. Teachable ist in eine hübsche Nutzerplattform verpackt, die sich aber nicht besonders für den deutschen Markt eignet. Dafür sind Kajabi und Spreadmind die bessere Wahl. Neben einer eigenen Webseite mit Blog und bis zu drei Landingpages bekommst du hier ein All-In-One-Produkt, das dir deinen Business-Alltag wesentlich erleichtert. Diese automatisierte Abwicklung deiner Kurse erspart dir vor allem Zeit und reduziert deinen administrativen Aufwand.

Du möchtest einen Online-Kurs auf deiner eigenen Webseite erstellen

Online-Kurs Plattform-Plugin: WP-Coursware & Digimember

Wenn du dir bereits eine Webseite oder einen Blog aufgebaut hast, kannst du diese natürlich um ein Plugin erweitern. WP-Courseware kann dank der guten Beschreibung ganz einfach in deine bestehende WordPress-Seite integriert werden. Damit kannst du deine Prozesse automatisieren und vereinfachen. Für die Nutzung des Plugins werden die Kosten jährlich abgerechnet. Dafür liefert es dir optimale Features zur Erstellung und Vermarktung deiner Kurse. Noch etwas einfacher gestaltet sich dein Business mit dem Digimember Plugin. Voraussetzung dafür ist eine WordPress-Seite und ein Digistore24 Account.

Wie du deinen Online-Kurs vermarktest

Du hast deine Inhalte erstellt und sie sind in einer Kursplattform deiner Wahl online verfügbar. Was du unbedingt benötigst, ist eine Verkaufsseite (Salespage), damit deine Interessenten den Kurs buchen können. Damit schließe ich einen Zahlungsanbieter natürlich mit ein. Bei All-in-one-Plattformen wird dir die Möglichkeit der Bezahlfunktion gestellt. Baust du deine Kursplattform aus Einzelkomponenten zusammen, benötigst du gesondert einen Zahlungsanbieter. Dafür empfehle ich dir digistore. Nutze ich im Übrigen auch selbst. Jetzt kannst du mit der Vermarktung beginnen. Ich gehe davon aus, dass du noch keine E-Mail-Liste mit tausend oder mehr Empfängern besitzt.

Zwei Gedanken dazu:

  • Du leitest deinen Traffic sofort auf die Verkaufsseite deines Online-Kurses. Hierbei
    gehen dir Interessenten verloren, die für immer in den unendlichen weiten des WWW
    verschwunden sind.
  • Du sammelst gezielt E-Mail-Adressen von Interessenten über eine Landingpage mit
    Lead-Magnet (Freebie) ein, um darauf aufbauend deinen Online-Kurs mithilfe von E-Mail-
    Marketing zu verkaufen.

Du musst dir also eine Strategie überlegen, genau so eine E-Mail-Interessentenliste aufzubauen, um darüber dein Angebot zu vertreiben. Dazu rate ich dir. Zukünftig machst du dich damit, wie schon erwähnt, unabhängig von anderen Traffic-Quellen. Landingpage mit Lead-Magnet bedeutet wiederum, dass du ein kostenfreies Kennenlernprodukt aus deinem Online-Kurs ableitest und erstellst (Stichwort Produkthierarchie!).

Anfangs vermarktest du diesen Lead-Magneten, um Interessenten zu gewinnen, denen du darauf aufbauend deinen Online-Kurs zum Kauf anbietest. Wie kannst du Interessenten gewinnen? Ich empfehle dir, den Facebook Werbeanzeigenmanager zum Einsatz zu bringen. Ich empfehle dir nicht, alle Social Media Kanäle gleichzeitig bedienen zu wollen. Wähle einen Kanal, den deine Zielgruppe ebenfalls verwendet und teste ihn ein paar Wochen lang von A bis Z durch. Sammle Erfahrung, teste, messe, passe an und zieh danach ein Fazit, bevor du dich dem nächsten Social Media Kanal widmest. Wenn du einen Blog betreibst, baue eine Leserschaft auf und streue dein Freebie in den Artikeln.

Hinsichtlich des Blog-Marketings wirst du schnell merken, dass eine regelmäßige Blogartikel Zeit kosten. Anfangs reichen dir gut recherchierte, nach Keywords optimierte Blogbeiträge. Du kannst das Datum, wann der Blogbeitrag erstellt wurde, einfach ausblenden. Möglichkeiten zur Vermarktung gibt es unzählig viele. Deshalb ist es wichtig, eine Strategie dafür zu entwickeln und natürlich einen Fokus zu setzen. Ein großer Hebel für die Vermarktung deines Online-Kurses sind Kooperationen mit Partnern, die deine Zielgruppe bereits haben. Finde gute Wege, Kooperationspartner zu finden, sei es in Form von Affiliate-Partnerschaften oder als ergänzendes
Angebot.

Solltest du tatsächlich bis hierhin alles gelesen haben, dann hast du sicher bemerkt, dass das Erstellen und Vermarkten von Online-Kursen auf einer geeigneten Plattform nicht von heute auf morgen passiert. Stecke anfangs wirklich Hirnschmalz in dein inhaltliches Konzept und deine Online-Marketing-Strategie. Sieh die Technik nicht als Hinderungsgrund an.

Es gibt schicke, einfach zu bedienende Lösungen, auch für Nicht Techniker. Ich möchte behaupten, dass die Technik das geringste Problem darstellt. Darüber hinaus freue ich mich auf einen Kommentar von dir und wünsche dir viel Erfolg beim Erstellen und Vermarkten deines Online-Kurses.

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